
Handchirurgie am KaDeWe
Präzise Handchirurgie – für Kraft, Beweglichkeit & Alltag
Die Hand und das Handgelenk sind hochkomplexe Konstrukte aus Knochen, Gelenken, Sehnen, Bändern und Nerven – und wir nutzen sie täglich tausende Male. In unserer Praxis behandeln wir ein breites Spektrum handchirurgischer Erkrankungen und Verletzungen mit präziser Diagnostik, modernen OP-Techniken und schonenden, minimal-invasiven Verfahren.
Unsere Leistungen in der Handchirurgie
Was wir behandeln
Von Nervenengsyndromen und Sehnenproblemen bis zu Frakturen und Verschleißerkrankungen – wir behandeln das gesamte Spektrum handchirurgischer Erkrankungen und Verletzungen.
Karpaltunnelspaltung
Beim Karpaltunnelsyndrom wird ein wichtiger Handnerv eingeengt – die typische Folge: Kribbeln, Taubheitsgefühl oder nächtliche Schmerzen. Eine operative Spaltung des Karpalbandes kann den Druck dauerhaft lösen.
Ringbandstenose
Wenn das Beugen oder Strecken eines Fingers schmerzhaft ist oder „hakt", kann die Sehnenscheide verengt sein und eine Ringbandstenose bzw. ein Schnappfinger vorliegen. Ein kleiner Eingriff kann das Gleiten der Sehne wieder verbessern.
Rhizarthrose
Verschleiß am Daumensattelgelenk führt zu Schmerzen beim Greifen, Öffnen oder Drehen. Wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen, können gelenkerhaltende oder gelenkversteifende Operationen Linderung bringen.
Fingerbruch
Frakturen an den Fingern müssen präzise versorgt werden, um Fehlstellungen und Funktionsverlust zu verhindern. Wir behandeln Fingerbrüche operativ oder konservativ – je nach Art der Verletzung.
Ganglion
Ein Ganglion bzw. ein Überbein ist eine gutartige Zyste, die durch Überlastung oder Gelenkveränderungen entstehen kann. Wenn Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder kosmetische Beschwerden bestehen, kann eine operative Entfernung sinnvoll sein.
Kahnbeinbruch
Der Bruch eines der wichtigsten Handwurzelknochen heilt häufig schlecht und kann unbehandelt zu Arthrose führen. Eine frühzeitige Diagnostik und – bei Bedarf – operative Stabilisierung sind daher entscheidend, um negative Folgen zu vermeiden.
Morbus Dupuytren
Eine gutartige Bindegewebsvermehrung in der Handfläche kann zu Knoten, Strängen und Bewegungseinschränkungen führen. Operative Verfahren können die Hand wieder streckbar machen und die Funktion verbessern.
Skidaumen
Der Skidaumen ist eine typische Sportverletzung, bei der das innere Seitenband des Daumens einreißt. Bei anhaltender Instabilität kann eine operative Rekonstruktion notwendig sein, um die Greiffunktion zu erhalten.
Sehnenscheidenentzündung
Langanhaltende Überlastung kann zu entzündeten Sehnenscheiden führen. Wenn Schonung, Schienen oder Injektionen auf die Dauer nicht helfen, kann eine operative Entlastung erforderlich sein.
Mondbeinnekrose
Ein seltenes Krankheitsbild, bei dem das Mondbein an Durchblutung verliert. Abhängig vom Stadium stehen verschiedene operative Optionen zur Verfügung – von Entlastungsverfahren bis zur Rekonstruktion.
Loge-de-Guyon-Syndrom
Beim Loge-de-Guyon-Syndrom wird der Ellennerv im Bereich der Handwurzel eingeengt – oft verursacht durch Druck oder chronische Reizung. Eine operative Nervenfreilegung kann Taubheit und Schwäche reduzieren.
Wann ist eine Hand-OP sinnvoll?
Eine Operation an den Händen kann in folgenden Fällen notwendig sein:
- Anhaltendes Taubheitsgefühl, Kribbeln oder Schmerzen
- Funktionsstörung der Finger oder des Daumens
- Entzündungen oder Schwellungen trotz Therapie
- Verletzung eines Nervs, einer Sehne oder eines Knochens
- Eingeschränkte Beweglichkeit durch Verschleißerkrankungen
- Beschwerden durch Knotenbildungen oder tastbare Veränderungen
Grundsätzlich gilt: Eine Operation ist immer die letzte Option. Vor jedem Eingriff prüfen wir sorgfältig, ob eine konservative Versorgung – etwa Schienen, Injektionen, Physiotherapie, Ruhe oder entzündungshemmende Verfahren – ausreichend helfen kann. Unsere Ärzte erklären Ihnen alle Behandlungsoptionen verständlich und planen einen möglichen Eingriff individuell nach Ihrem Beschwerdebild.
Diagnostik, konservative Therapie & Nachsorge
Wir untersuchen Ihre Hand gründlich, erstellen bei Bedarf Bildgebung (Röntgen, MRT) und prüfen funktionelle Einschränkungen. Nach einem operativen Eingriff begleiten wir Sie engmaschig – mit Verbandskontrollen, Mobilisationsempfehlungen und physiotherapeutischer Behandlung, damit Kraft und Beweglichkeit bestmöglich zurückkehren. Zudem stellen wir Ihnen bei Bedarf Rezepte für orthopädische Hilfsmittel wie Bandagen und Handorthesen aus.
Über uns
Ihr Ärzteteam


Dr. med. Kian Bazargani & Dr. med. Kyanoush Bazargani
Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie
Dr. med. Kian Bazargani und Dr. med. Kyanoush Bazargani sind das eingespielte Brüder-Team hinter der Praxis »Capital Orthopedics« am KaDeWe in Schöneberg / Charlottenburg. Beide sind erfahrene Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie und vereinen moderne Diagnostik, schonende konservative Therapien und spezialisierte chirurgische Expertise unter einem Dach – mitten in Berlin, nur wenige Schritte vom KaDeWe und dem Wittenbergplatz entfernt.
Anfang 2026 haben sie die etablierte Praxis »Orthopädie am Tauentzien« übernommen und führen sie seitdem mit einem klaren Anspruch weiter: präzise Medizin, verständliche Beratung und individuelle Behandlungskonzepte, die Ihre Beweglichkeit und Lebensqualität nachhaltig verbessern.