
Mehr Beweglichkeit und weniger Schmerzen bei Hallux rigidus
Hallux rigidus ist eine fortschreitende Arthrose des Großzehengrundgelenks. Die Erkrankung kann dazu führen, dass das Abrollen des Fußes zunehmend schmerzhaft wird und die Beweglichkeit der Großzehe immer weiter abnimmt. In unserer Praxis behandeln wir Hallux rigidus individuell – von konservativen Maßnahmen bis zur modernen Hallux-rigidus-Operation.
Was ist ein Hallux rigidus?
Der Hallux rigidus bezeichnet einen fortschreitenden Verschleiß des Großzehengrundgelenks. Durch die Arthrose wird der Gelenkspalt zunehmend schmaler und die Gelenkflächen verändern sich. Dies führt dazu, dass die Beweglichkeit der Großzehe eingeschränkt wird und Schmerzen beim Gehen auftreten.
Im Gegensatz zum Hallux valgus steht beim Hallux rigidus nicht die Fehlstellung der Großzehe im Vordergrund, sondern die zunehmende Versteifung des Gelenks.
Ursachen & Entstehung beim Hallux rigidus
Die Ursachen eines Hallux rigidus sind vielfältig. Häufig entsteht die Erkrankung durch langjährige Überlastung oder altersbedingten Gelenkverschleiß. Mit zunehmendem Verschleiß entstehen knöcherne Anbauten am Gelenk, die die Beweglichkeit zusätzlich einschränken. Weitere mögliche Ursachen sind:
Typische Beschwerden beim Hallux rigidus
Viele Patienten berichten zunächst über Schmerzen beim Abrollen des Fußes. Im weiteren Verlauf können die Beschwerden deutlich zunehmen. In fortgeschrittenen Stadien kann die Beweglichkeit nahezu vollständig verloren gehen. Typische Symptome sind:
Behandlung des Hallux rigidus
Die Behandlung richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung und dem individuellen Beschwerdebild. Die folgenden Maßnahmen können Schmerzen reduzieren und die Belastbarkeit des Fußes verbessern. Konservative Behandlungsmöglichkeiten sind:
Wann ist eine Hallux-rigidus-OP sinnvoll?
Wenn konservative Therapien keine ausreichende Wirkung mehr zeigen und die Beschwerden den Alltag erheblich einschränken, kann eine Operation sinnvoll sein. Ziel des Eingriffs ist es, Schmerzen zu reduzieren und die Funktion des Fußes langfristig zu verbessern. Welche Operationsmethode infrage kommt, hängt vom Grad der Arthrose und der verbleibenden Beweglichkeit des Gelenks ab.
Ablauf der Operation
In frühen Stadien wird häufig eine sogenannte Cheilektomie durchgeführt. Dabei werden knöcherne Anbauten entfernt, die die Beweglichkeit des Gelenks einschränken.
Bei fortgeschrittener Arthrose kann eine Arthrodese (Versteifung des Großzehengrundgelenks) sinnvoll sein. Diese Methode gilt als bewährtes Verfahren, um Schmerzen deutlich zu beseitigen und die Belastbarkeit des Fußes zu verbessern.
Nachbehandlung und Heilungsverlauf
Die Nachbehandlung richtet sich nach dem jeweiligen Eingriff. In den ersten Wochen wird der Fuß meist durch spezielle Schuhe entlastet. Anschließend erfolgt eine schrittweise Belastungssteigerung. Regelmäßige Kontrollen und gegebenenfalls Physiotherapie unterstützen den Heilungsverlauf.
Unser Ziel ist es, eine möglichst schmerzfreie Belastbarkeit und eine optimale Funktion des Fußes zu erreichen.
FAQ zur Hallux-rigidus-Behandlung
Beim Hallux rigidus handelt es sich um eine Arthrose des Großzehengrundgelenks mit zunehmender Versteifung. Beim Hallux valgus steht hingegen die Fehlstellung der Großzehe im Vordergrund. Beide Erkrankungen können Schmerzen verursachen, unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrer Ursache und Behandlung.
Ja. Besonders in frühen Stadien können Einlagen, Physiotherapie, entzündungshemmende Medikamente oder Injektionen die Beschwerden deutlich lindern. Eine bereits bestehende Arthrose lässt sich in der Regel jedoch nicht rückgängig machen.
Eine Operation wird in Betracht gezogen, wenn die Schmerzen trotz konservativer Behandlung bestehen bleiben oder die Beweglichkeit des Gelenks stark eingeschränkt ist. Die Entscheidung erfolgt immer individuell nach Untersuchung und Diagnostik.
Bei einer Cheilektomie werden störende knöcherne Anbauten am Großzehengrundgelenk entfernt. Dadurch können die Beweglichkeit verbessert und der Schmerz reduziert werden. Dieses Verfahren eignet sich vor allem für frühe und mittlere Stadien der Erkrankung.
Bei einer Arthrodese wird das Großzehengrundgelenk dauerhaft versteift. Dadurch verschwinden die arthrosebedingten Schmerzen meist zuverlässig. Die Methode wird vor allem bei fortgeschrittener Arthrose eingesetzt.
Die Heilungsdauer hängt vom jeweiligen Eingriff ab. In der Regel müssen Patienten mehrere Wochen mit einer eingeschränkten Belastbarkeit rechnen. Die vollständige Heilung kann mehrere Monate in Anspruch nehmen. Nach Abschluss der Heilungsphase sind in der Regel zahlreiche sportliche Aktivitäten wieder möglich. Welche Belastungen sinnvoll sind, hängt von der gewählten Operationsmethode ab.
Bei medizinischer Notwendigkeit werden die Kosten für notwendige operative Eingriffe in der Regel von den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen übernommen.
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In unserer Praxis »Capital Orthopedics Berlin« in der Tauentzienstraße am KaDeWe in Schöneberg werden Sie in erster Linie von dr. med. Kian Bazargani und dr. med. Kyanoush Bazargani betreut. Als Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie verfügen wir über umfassende Erfahrung in der Behandlung von Erkrankungen des Fußes und des Sprunggelenks.
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dr. med. Kian Bazargani und dr. med. Kyanoush Bazargani sind das eingespielte Brüder-Team hinter der Praxis »Capital Orthopedics« am KaDeWe in Schöneberg / Charlottenburg. Beide sind erfahrene Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie und vereinen moderne Diagnostik, schonende konservative Therapien und spezialisierte chirurgische Expertise unter einem Dach – mitten in Berlin, nur wenige Schritte vom KaDeWe und dem Wittenbergplatz entfernt.
Anfang 2026 haben sie die etablierte Praxis »Orthopädie am Tauentzien« übernommen und führen sie seitdem mit einem klaren Anspruch weiter: präzise Medizin, verständliche Beratung und individuelle Behandlungskonzepte, die Ihre Beweglichkeit und Lebensqualität nachhaltig verbessern.
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