
Schmerzen an der Ferse gezielt behandeln und dauerhaft lindern
Eine Haglund-Exostose kann zu erheblichen Schmerzen im Bereich der Ferse führen und die Belastbarkeit beim Gehen, Sport oder längeren Stehen deutlich einschränken. In unserer Praxis behandeln wir die Haglundferse individuell – von konservativen Maßnahmen bis zur operativen Entfernung der knöchernen Vorwölbung.
Was ist eine Haglund-Exostose?
Die Haglund-Exostose, auch Haglundferse genannt, ist eine knöcherne Vorwölbung am oberen hinteren Anteil des Fersenbeins. Durch diese knöcherne Veränderung kann es zu einer dauerhaften Reizung der Achillessehne und des Schleimbeutels zwischen Sehne und Knochen kommen.
Die Folge sind Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen im Bereich des Achillessehnenansatzes. Besonders beim Tragen fester Schuhe entstehen häufig Druckbeschwerden an der Ferse.
Ursachen & Entstehung einer Haglundferse
Die Ursachen einer Haglund-Exostose sind vielfältig. Häufig spielen anatomische Besonderheiten und wiederkehrende Belastungen eine Rolle. Mögliche Auslöser sind:
Durch die dauerhafte Reibung zwischen Knochen, Schleimbeutel und Achillessehne entstehen Entzündungsreaktionen und Schmerzen.
Typische Beschwerden bei einer Haglund-Exostose
Die Beschwerden entwickeln sich häufig schleichend und können im Verlauf deutlich zunehmen. Typische Symptome sind:
Viele Patienten berichten insbesondere beim Tragen geschlossener Schuhe über Schmerzen und Beschwerden.
Behandlung der Haglund-Exostose
Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß der Beschwerden und dem individuellen Befund. Konservative Therapiemöglichkeiten sind:
In vielen Fällen kann dadurch eine deutliche Verbesserung der Beschwerden erreicht werden.
Wann ist eine Haglund-Exostose-OP sinnvoll?
Wenn konservative Maßnahmen keine ausreichende Wirkung zeigen und die Beschwerden dauerhaft bestehen bleiben, kann eine Operation sinnvoll sein. Insbesondere bei wiederkehrenden Schleimbeutelentzündungen, anhaltenden Schmerzen oder einer ausgeprägten knöchernen Vorwölbung kann ein operativer Eingriff die langfristig beste Lösung darstellen.
Vor einer Operation prüfen wir stets alle konservativen Behandlungsmöglichkeiten.
Ablauf der Operation
Bei der Operation wird die knöcherne Vorwölbung am Fersenbein entfernt. Ziel ist es, den Druck auf Achillessehne und Schleimbeutel dauerhaft zu reduzieren.
Je nach Befund können zusätzlich entzündlich veränderte Gewebeanteile behandelt werden. Der Eingriff wird individuell geplant und möglichst gewebeschonend durchgeführt.
Welche Operationsmethode für Sie geeignet ist, besprechen wir ausführlich nach der Untersuchung.
Nachbehandlung & Heilungsverlauf
Nach der Operation wird die Ferse zunächst entlastet. Die Belastung erfolgt anschließend schrittweise entsprechend dem Heilungsverlauf.
Physiotherapie und gezielte Übungen unterstützen die Wiederherstellung der Beweglichkeit und Belastbarkeit. Die vollständige Heilung kann mehrere Wochen bis Monate in Anspruch nehmen.
Unser Ziel ist es, Schmerzen dauerhaft zu beseitigen und die Funktion der Achillessehne langfristig zu erhalten.
FAQ zur Haglund-Exostose-Behandlung
Ein Fersensporn befindet sich meist an der Unterseite des Fersenbeins und verursacht Beschwerden an der Fußsohle. Die Haglundferse betrifft dagegen den hinteren Bereich der Ferse am Ansatz der Achillessehne.
Die knöcherne Vorwölbung erzeugt Druck auf die Achillessehne und den Schleimbeutel. Dadurch entstehen Reizungen, Entzündungen und Schmerzen, insbesondere bei Belastung oder engem Schuhwerk.
Ja. Viele Patienten profitieren von Einlagen, Physiotherapie, Stoßwellentherapie und einer Anpassung des Schuhwerks. Eine Operation wird meist erst empfohlen, wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichend helfen.
Die Stoßwellentherapie kann insbesondere bei chronischen Reizzuständen der Achillessehne und des Sehnenansatzes hilfreich sein. Ob sie für Ihren Befund geeignet ist, klären wir individuell.
Die Heilungsdauer hängt vom individuellen Befund und dem Umfang des Eingriffs ab. In der Regel dauert es mehrere Wochen, bis die Ferse wieder vollständig belastbar ist.
In vielen Fällen ja. Nach Abschluss der Heilungsphase und einer schrittweisen Belastungssteigerung können sportliche Aktivitäten häufig wieder aufgenommen werden.
Bei medizinischer Notwendigkeit werden die Kosten für eine operative Behandlung in der Regel von gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen übernommen.
Ihre Spezialisten für Fußchirurgie in der Hauptstadt
In unserer Praxis Capital Orthopedics Berlin in Schöneberg werden Sie von dr. med. Kian Bazargani und dr. med. Kyanoush Bazargani betreut. Als Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie verfügen wir über umfassende Erfahrung in der Behandlung von Erkrankungen des Fußes und der Achillessehne.
Die Fußchirurgie gehört zu den Schwerpunkten unserer Praxis. Dabei setzen wir auf moderne Diagnostik, individuelle Therapiekonzepte und schonende operative Verfahren, um Schmerzen zu reduzieren und die Belastbarkeit des Fußes langfristig zu verbessern.
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dr. med. Kian Bazargani & dr. med. Kyanoush Bazargani
Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie
dr. med. Kian Bazargani und dr. med. Kyanoush Bazargani sind das eingespielte Brüder-Team hinter der Praxis »Capital Orthopedics« am KaDeWe in Schöneberg / Charlottenburg. Beide sind erfahrene Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie und vereinen moderne Diagnostik, schonende konservative Therapien und spezialisierte chirurgische Expertise unter einem Dach – mitten in Berlin, nur wenige Schritte vom KaDeWe und dem Wittenbergplatz entfernt.
Anfang 2026 haben sie die etablierte Praxis »Orthopädie am Tauentzien« übernommen und führen sie seitdem mit einem klaren Anspruch weiter: präzise Medizin, verständliche Beratung und individuelle Behandlungskonzepte, die Ihre Beweglichkeit und Lebensqualität nachhaltig verbessern.
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